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Drehleiter DLA(K) 23/12)

Fabrikat: MAN TGM 15.290
Aufbauhersteller: Metz
Baujahr: 2012
Besatzung: 1/2
Funkrufname: 10-32-01
Kfz-Kennzeichen: RD-RD 1249
Die Drehleiter ist das wohl bekannteste Feuerwehrfahrzeug und am häufigsten vorkommende Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr. Sie wird für die Menschenrettung und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Leiter ist Computergesteuert und hat eine Nennrettungshöhe von 23 m bei einer Nennausladung von 12 m. Man kann es sich wie folgt vorstellen. Die Drehleiter steht 12m vom Gebäude entfernt und erreicht eine Rettungshöhe von 23m.
Um verletzte Personen aus großen Höhen retten zu können, haben wir die Möglichkeit, eine Krankentrage-Aufnahme auf dem Korb zu installieren. Die Traglast des Korbs beträgt 270kg.
DLK
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Teleskopmastbühne (TMB)

Fabrikat: MAN TGA 26.350
Aufbauhersteller: Bronto / Ziegler
Baujahr: 2007
Besatzung: 1/2
Funkrufname: 10-36-01
Kfz-Kennzeichen: RD-RD 1240
Mit dem dreiachsigen Fahrgestell steht modernste LKW-Technik zur Verfügung. Automatisiertes Schaltgetriebe und 350 PS (257 kW) als Antriebsleistung bei einer charakteristischen Gesamtmasse von 26.000 kg verleihen dem 'Bronto' sehr gute Fahreigenschaften.
Die zweite, einzelbereifte Hinterachse ist zwangsgelenkt. Damit erreicht das Fahrzeug einen kleinen Wendekreis.
Trotz der Gesamthöhe von 3,90 Metern besitzt das Fahrzeug bei einer Gesamtlänge von 10,32 Metern und einer Breite von 2,54 Metern ausreichend kleine Gesamtabmessungen, um auch engere Straßen in der Altstadt und im gesamten Rendsburger Stadtgebiet befahren zu können.
Der Zusatzspiegel ("Toter-Winkel-Spiegel") erhöht die Sicherheit, die beiden 'Straßenräumer' kündigen vorausfahrenden Verkehrsteilnehmern frühzeitig das Herannahen an.

Der Rettungs- und Arbeitskorb kann eine Last von 500 kg aufnehmen, das entspricht fünf Personen. Im Korb befindet sich ein Steuerpult, um den Mast aus dem Korb heraus steuern zu können. Zur Brandbekämpfung ist eine Schnellangriffshaspel mit einem 15 Meter langen D-Schlauch samt Hohlstrahlrohr angebaut. Der fernsteuerbare Wasserwerfer kann bis zu 2.400 l/min Wasser liefern. Dazu besitzt das Fahrzeug an den hinteren Stützen links und rechts je einen B-Zugang, die über eine fest am Mast verlegt Leitung den Werfer bei einem max. Eingangsdruck von 16 bar speisen. Desweiteren ist eine Krankentragehalterung montierbar, um mit der Schleifkorbtrage Patienten aus Höhen zu retten.

Um das Fahrzeug in Arbeitsstellung zu bringen, werden unter die Stützen großflächige Holzbohlen zur besseren Bodendruckverteilung gelegt. Das Fahrzeug kann bis auf 1,60 Meter Höhe auf die Stützen 'aufgebockt' werden. Der Korb ist am teleskopierbaren Oberarm befestigt und ist in Fahrstellung mittig auf dem Aufbau abgelegt. Innerhalb von ca 60 Sekunden ist der Unterarm angehoben und der Korb zum Einstieg der Mannschaft bereit. Die Rettungshöhe einer Drehleiter erreicht der Mast in ca. 150 Sekunden. 

Am Fahrzeugheck sind die beiden Bedienstände für die Abstützung vorhanden. In der mittleren Klappe unterhalb der Rückfahrkamera befindet sich die Fernsteuerung für den am Korb fest montierten Wasserwerfer. Je zwei blaue und gelbe Blitzleuchten sorgen für eine Absicherung des Fahrzeugs. Unterhalb des Aufbaus hinter den beiden Schäkeln ist das Gegengewicht mit einer Masse von 900 kg montiert, um die Standsicherheit des Fahrzeugs zu verbessern.
TMB
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