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Besondere Einsätze 2011

28.11.2011

Nr. 393 // Verkehrsunfall, Fockbek B 203

Alarmzeit:

17:12 Uhr

Fahrzeuge:

VRW, KdoW, TLF 16-1, WLF+AB-Rüst, LF 16-1

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde am späten Montag Nachmittag die FF Fockbek und der Rüstzug der FF Rendsburg alarmiert. Kurz hinter der Ortsausfahrt Fockbek in Richtung Elsdorf-Westermühlen kam es zu einem Verkehrsunfall in dem zwei Fahrzeuge verwickelt waren. Insgesamt waren 5 Verletzte zu beklagen, hiervon mindestens einer schwer. Es galt eine Person die in ihrem Fahrzeug eingklemmt war, mittels hydraulischem Rettungsgerät, zu befreien. Mit erheblichem Aufwand  gelang es den schwer verletzten Mann aus seinem Fahrzeug zu retten.
Nach zwei Stunden war der Einsatz für die Rendsburger Wehr beendet. Die Kameraden aus Fockbek verblieben noch an der Einsatzstelle, um diese für die weiteren Maßnahmen auszuleuchten.
VU B203
VU B203
VU B203
VU B203
VU B203
VU B203
VU B203
VU B203

20.11.2011

Nr. 380 // Wasserrohrbruch, Kieler Straß

Alarmzeit:

15:12 Uhr

Fahrzeuge:

KdoW, ELW1, TLF 16-1, DLK, TLF 16-2, GW-N, WLF+AB-Rüst

VU B203

Spektakulärer Feuerwehreinsatz gestern Nachmittag an der Dresdner Brücke:

In der Nähe war eine unterirdische Hauptwasserleitung geborsten. Daraufhin sprudelte es aus der Grünfläche wenige Meter neben der Kieler Straße, als hätte sich ein Wildbach gebildet. Innerhalb kurzer Zeit wurde die benachbarte Unterführung überflutet und unpassierbar. Um 15.07 Uhr wurde sie von der Polizei gesperrt. Autofahrer, die in die Parksiedlung/Schleife wollten, mussten einen Umweg in Kauf nehmen.

Stadtwerke-Mitarbeiter legten daraufhin die betroffene Hauptleitung trocken, kurz bevor auch die Unterführung in Richtung Innenstadt/Eisenbahnstraße überschwemmt wurde. Nach Angaben von Stadtwerke-Chef Helge Spehr waren etwa 2000 Haushalte in der Schleife und Parksiedlung von der Störung betroffen. „Dort dürfte etwas weniger Wasserdruck auf den Leitungen zu spüren sein, die Wasserversorgung ist jedoch gesichert", sagte Spehr am Abend. Statt durch die gebrochene Hauptleitung werde das Trinkwasser über schmalere Ersatzleitungen umgelenkt. Dadurch könne es auch in anderen Stadtteilen zu einer leichten Trübung des Leitungswassers kommen. „Es besteht keine Gesundheitsgefahr. Bei der Trübung handelt es sich um Eisen-Mangan-Ablagerungen, die durch den plötzlich erhöhten Druck auf die unbeschädigten Leitungen freigesetzt werden."

Die Ursache für den Rohrbruch liegt noch im Dunkeln. Heute soll die Suche danach fortgesetzt werden.

Pressetext Landeszeitung

Rohrbruch Kieler Straße
Rohrbruch Kieler Straße
Wasserrohbruch Kieler Str
Wasserrohrbruch Kieler Str.
Wasserrohrbruch Kieler Str
Wasserrohrbruch Kieler Str.

11.11.2011

Nr. 375 // Feuer, Provianthausstraße

Alarmzeit:

09:00 Uhr

Fahrzeuge:

KdoW, TLF 16-1, TMB, LF 16-1, GWA, ELW

Wasserrohrbruch Kieler Str. Gegen 9 Uhr wurde unsere Wehr zum 2. Mal an diesem Tag alarmiert. Nachdem es heute Morgen gegen 7 Uhr zu einem Verkehrsunfall nach Bokelholm ging, war der 2. Einsatzort nur wenige Meter von der Feuerwache entfernt. In der Provianthausstraße wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl gemeldet. Der zuständige 1. Löschzug wurde mit dem Einsatzstichwort Fb2R "Rauchentwicklung" alarmiert. 
Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter ging der  1. PA Trupp zur Brandbekämpfung vor.

Dieser hatte die Lage unterm Dachstuhl schnell mit einem C-Rohr unter Kontrolle.
 
Parallel zum Einsatz erlitt eine Passantin einen Herzinfarkt und musste von unseren Kameraden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes reanimiert werden.  Die Passantin wurde in die Imlandklink Rendsburg eingeliefert. 

Gegen 10.15 Uhr war der Einsatz für ca. 30 Kameraden beendet.
Feuer Provianthausstr
Feuer Provianthausstraße
Feuer Provianthausstraße

21./22.08.2011

Nr. 232-291 // Lenzen, Stadtgebiet

Alarmzeit:

21:51 Uhr

Fahrzeuge:

KdoW, ELW, VRW, TLF 16-1, TLF 16-2, TLF 24/48, GWA, LF 16-1, LF 16-2, GWN, WLF

Vollgelaufene Keller, überflutete Unterführungen - heftiger Regen ging über Rendsburg und Umgebung nieder. Rund 200 Einsätze zählten die Feuerwehren.

Schwere Regenfälle sind in der Nacht im Kreis Rendsburg-Eckernförde niedergegangen und haben vor allem im Rendsburger Stadtgebiet und in Büdelsdorf, aber auch in Gettorf und Eckernförde für zum Teil chaotische Verhältniosse gesorgt. Die Feuerwehren waren mit mehreren hundert Kräften im Einsatz, um vor allem überflutete Strassenzüge und Keller wieder leerzupumpen. Rund 150 Einsätze hatte die Feuerwehr in der Nacht. In Meldorf und Niendorf (Kreis Dithmarschen) mussten die Einsatzkräfte rund 50 Mal ausrücken.

"Die Wetterstation in Ostenfeld hat in sechs Stunden 49,5 Liter Regen gemessen", sagt Meteorologin Claudia Wersing von Wetterwelt in Kiel. In Elpersbüttel bei Meldorf waren es 41 Liter pro Quadratmeter. In Kiel-Holtenau sind 31 Liter Regen gefallen. "Das wars jetzt aber erstmal - zumindest bis Dienstagabend", kündigt Wersing an. Dann soll es neue kräftige Schauer über Schleswig-Holstein geben.

In der Nacht zu Montag waren etliche Unterführungen in und um Rendsburg nicht mehr passierbar. Dort mussten die Gullys geöffnet und zum Teil gereinigt werden, damit das Wasser wieder abfließen konnte. Auch im Polizei-Gebäude lief der Keller voll Wasser, ein Notstromaggregat drohte dort regelrecht "abzusaufen". Die Feuerwehr leistete Amtshilfe, aber die Ordnungshüter griffen auch selbst zu Eimer und Feudel.

Ein Nachtclub in der Büdesdorfer Hollerstraße hatte schon den zweiten Wassereinbruch in drei Wochen zu verkraften. Die gerade erst neu verlegten Teppichböden sind schon wieder hin...

Text:shz

Video shz:  Hier geht es zum Video

Rendsburg Land unter
Rendsburg Land unter
Land unter in Rendsburg
Land unter in Rendsburg
Land unter in Rendsburg

09.08.2011

Nr. 219 // Gefahrguteinsatz, B 77 Höhe Brinjahe

Alarmzeit:

17:53 Uhr

Fahrzeuge:

KdoW, GWA, TLF 16-1, TLF 24/48 + FwA Pulver, WLF, LF 16-1, ELW, GWN

Land unter in RendsburgNach eintreffen des Bergungsunternehmens aus Dänemark an der Unfallstelle wurden erneut die Einheiten des LZ-G und der Feuerwehr Rendsburg zum Unfallort geordert. Die Umgebung rund um den Einsatzort wurde in einem Umkreis von 2km während der Bergungsarbeiten durch die Feuerwehr Brinjahe evakuiert. Nach Absprache mit dem Bergungsunternehmen wurde das Ammoniak zuerst in einen Ersatz LKW umgepumpt, bevor die Bergung beginnen konnte. Um die Lastschlingen am LKW befestigen zu können gingen zwei Trupps unter CSA vor und hoben den Sattelauflieger mittels Hebekissen an. Im Anschluss wurden vier Lastschlingen befestigt und der LKW nach und nach aufgerichtet. Nachdem der verunglückte LKW halb aufgerichtet war wurde der Rest Ammoniak umgepumt. Erst jetzt konnte der LKW komplett geborgen werden. Die Aufräum- und Bergungarbeiten dauerten bis ca. 5 Uhr morgens an. Um die seit Vormittag im Einsatz befindlichen Kameraden an der Einsatzstelle auszulösen wurde während der Bergungsarbeiten die Feuerwehr Hohenwestedt mit einer Löschgruppe nachalarmiert.
Gefahrgutunfall Brinjahe
Gefahrgutunfall Brinjahe
Gefahrgutunfall Brinjahe
Gefahrgutunfall Brinjahe

09.08.2011

Nr. 218 // Gefahrguteinsatz, B 77 Höhe Brinjahe

Alarmzeit:

11:04 Uhr

Fahrzeuge:

KdoW, GWA, TLF 16-1, TLF 24/24+FwA Pulver, LF 16-2, ELW, TLF 16-2, WLF, MZF

Gefahrgutunfall Brinjaheegen 11 Uhr alarmierte uns die IRLS zu einem Gefahrguteinsatz auf der B77 in Höhe Brinjahe. Ein mit 20.000 Kilo Ammoniak beladener Tanklastzug aus Dänemark war von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gestürzt. Parallel wurde ebenfalls der Löschzug Gefahrgut des Kreises Rendsburg-Eckernförde alarmiert. Die Feuerwehren aus Brinjahe und Nienborstel befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits am Einsatzort und sperrten die Einsatzstelle weiträumig ab. Kurz nach dem eintreffen unserer ersten Kräfte wurde ein Trupp unter CSA zur Erkundung vorgeschickt. Die ersten Messungen verliefen negativ, so dass vorerst keine weiteren Maßnahmen eingeleitet werden mussten. Um den LKW und das Ammoniak zu bergen machte sich eine Spezialfirma aus Dänemark auf den Weg zur Unfallstelle. Die Kräfte des Löschzuges Gefahrgut, sowie die Kräfte der Feuerwehr Rendsburg wurden vorerst bis auf je eine Gruppenbesatzung vom Unfallort abgezogen bis das Bergungsunternehmen eintraf.
Gefahrgutunfall Brinjahe
Gefahrgutunfall Brinjahe
Gefahrgutunfall Brinjahe
Gefahrgutunfall Brinjahe
Gefahrgutunfall Brinjahe

10.06.2011

Nr. 173 // VU schwer, K 47

Alarmzeit:

12:53 Uhr

Fahrzeuge:

 

KdoW, VRW, TLF 1, WLF+AB-Rüst, LF-1, ELW

 

Gefahrgutunfall BrinjaheBei einem schweren Verkehrsunfall zweier Pkw
auf der Straße zwischen Rendsburg und Breiholz ist am Freitag gegen 13 Uhr eine Autofahrerin ums Leben gekommen.
Eine weitere Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, schwer verletzt und musste von der Feuerwehr Rendsburg befreit werden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren die beiden Autos bei hoher Geschwindigkeit wenige Hundert Meter vom Schülper Ortsteil Lotsenstation entfernt frontal kollidiert. Der Unfall wurde von einem Lotsen eines vorbeifahrenden Frachters beobachtet und gemeldet.
Eingesetzt waren neben der Feuerwehr der Stadt Rendsburg die Feuerwehr Breiholz, der Rettungsdienst sowie der Rettungshubschrauber Christoph 42. 
Die Kreisstraße 47 welche direkt am Ufer des Nord-Ostsee-Kanals verläuft wurde für mehrere Stunden voll gesperrt.
VU K47 Nübbel
VU K47 Nübbel
VU K47 Nübbel
VU K47 Nübbel
VU K47 Nübbel

14.04.2011

Nr. 108 // Schiffskollision NOK ; Grünentaler Hochbrücke

Alarmzeit:

08:50 Uhr

Fahrzeuge:

KdoW, TLF-2 + RTB, WLF+AB-Rüst, TMB, LF-1, ELW, GW-N, MZF1 

VU K47 Nübbel

Pressebericht:

Die Kollision ereignete sich kurz nach 7 Uhr in Höhe Albersdorf bei der Grünentaler Hochbrücke (Kreis Dithmarschen). Das Containerschiff „OOCL Finnland" stieß mit dem entgegenkommenden russischen Frachter „Tyumen-2" zusammen. Bei dem Zusammenprall stürzten mehrere Menschen über Bord auf das andere Schiff. Die 116 Meter lange „Tyumen-2" wurde in Höhe des Steuerhauses schwer beschädigt und war nicht mehr manövrierfähig. Nach Angaben des Havariekommandos trat Hydrauliköl aus dem Havaristen aus. Das Mehrzweckschiff „Neuwerk" ist auf dem Weg zu den Havaristen. Zur Ursache des Unfalls gab es zunächst keine Erkenntnisse.

Eine Sprecherin des gemeinsamen Havariekommandos von Bund und Ländern in Cuxhaven bestätigte den Tod der Seeleute. Es soll sich dabei um den Lotsen und den Kanalsteuerer handeln. Die beiden Männer stammen aus Norddeutschland.

Der Nord-Ostsee-Kanal bleibt auf unbestimmte Zeit für den Passageverkehr gesperrt. Nach Angaben der Feuerwehr wurde die Kommandobrücke der "Tyumen-2" bei der Kollision komplett abgerissen. Sie soll nahezu vollständig im Kanal versunken sein. Um sie zu orten, wurde das Peilschiff "Orka" aus Rendsburg angefordert. Die Helfer warten derzeit auch auf ein Kranschiff aus Cuxhaven.

Zur Ursache des Unfalls gab es zunächst keine Erkenntnisse. Die Polizei geht derzeit von menschlichem Versagen aus. Hinweise auf technische Probleme gibt es nicht.

Im dichten Nebel waren am Donnerstagmorgen zwei weitere Frachtschiffe havariert. Sie rutschten jeweils in die Kanalböschung. Eines der Schiffe hatte Gefahrgut geladen. Es wurde inwzischen von Schleppern verholt.

Eingesetzte Kräfte: FF Albersdorf, TEL Dithmarschen, Wasserschutzpolizei, LKN, SEG Brunsbüttel, FF Rendsburg, FF Brunsbüttel, RKISH, KBM Dithmarschen, KBM RD-Eck., Schutzpolizei, Öl-Wehren aus Dithmarschen, Steinburg, FF Itzehoe, FF Itzehoe Tauchergruppe, FF Hademarschen, Öl-Such-Flugzeug, FF Stenfeld,

Schiffskollision NOK
Schiffskollision auf NOK
Schiffskollision auf NOK
Schiffskollision NOK
Schiffskollision NOK
Schiffskollision NOK
Schiffskollision NOK
Schiffskollision NOK

10.02.2011

Nr. 52 // Dachstuhlbrand , Provianthausstraße

Alarmzeit:

02:00 Uhr

Fahrzeuge:

Kdow, TLF 16-1, TMB  LF 16-1, GW-A, ELW, TLF 16-2, DLK, LF 16-2, GW-N , MTW

Schiffskollision NOK Mit dem Stichwort "Feuer Menschenleben in Gefahr" alarmierte uns die Leitstelle Mitte um Punkt 2:00 Uhr nachts. Es galt insgesamt 8 Bewohnern aus dem Mehrfamilienwohnhaus in der Neuwerker Altstadt zu retten. Zwei Bewohnern war der Fluchtweg durch das Treppenhaus versperrt, sie wurden über eine Steckleiter aus dem 2. OG gerettet.
Feuer Provianthausstraße
Feuer Provianthausstraße
Feuer Provianthausstraße
Feuer Provianthausstraße

14.01.2011

Nr. 14 // Verkehrsunfall, Elsdorf-Westermühlen

Alarmzeit:

14:33 Uhr

Fahrzeuge:

KdoW, VRW, TLF 16-1, WLF, LF 16-1

Feuer Provianthausstraße Pressebericht Landeszeitung:

Glück im Unglück für fünf kleine Kinder

Sie kamen mit einem Schock davon: Fünf Kinder zwischen zwei und vier Jahren einer Rendsburger Tagesstätte für behinderte Kinder und ihr Zivi (20) sind gestern auf dem Heimweg verunglückt. Der Unfall passierte am frühen Nachmittag auf der B 203 zwischen Elsdorf-Westermühlen und Fockbek. Aus ungeklärter Ursache hatte der Fahrer aus Fockbek die Kontrolle über den VW-Bus verloren, kam nach einer Kurve von der Straße ab. Der rote Kleinbus überschlug sich und blieb auf dem Dach im Graben liegen. Alle Insassen konnten schnell aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Kinder und der 20-jährige Fahrer wurden vorsorglich ins Rendsburger Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei waren alle offenbar nur leicht verletzt. Am VW-Bus entstand Totalschaden. Die B 203 musste für die Bergungsarbeiten rund anderthalb Stunden gesperrt werden.
VU Elsdorfer Gehölz
VU Elsdorfer Gehölz
VU Elsdorfer Gehölz