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Besondere Einsätze 2006

12.10.2006

Grossfeuer - Wehraustrasse

Alarmzeit:

10:00 Uhr

Fahrzeuge:

ELW, TLF 16-1DLKLF 16-1, GW-A, MZF-2, RW 2, GW-N

Zu einem Großbrand kam es am Donnerstagvormittag (12.10.) in einem viergeschossigen Wohnhaus mit 59 Wohnungen in Rendsburg. Eine Dachgeschoßwohnung stand komplett in Flammen. Die Bewohner - ein Ehepaar und ihr kleines Kind - standen um Hilfe rufend an einem Fenster, als die Feuerwehr fünf Minuten nach der Alarmierung um 10:06 Uhr eintraf. Ehe die Drehleiter in Stellung gebracht werden konnte, kletterte die Familie aus dem Fenster und sprang auf den auf gleicher Ebene liegenden Balkon der Nachbarwohnung. Von dort konnten sie sich selbst über das Treppenhaus in Sicherheit bringen. Die dreiköpfige Familie wurde mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Familienvater erlitt zudem Verbrennungen und wurde daher in die Uniklinik Lübeck verlegt, wo Brandverletzungen behandelt werden. Einsatzleiter Sönke Brandstaedter ließ Großalarm für die Freiwillige Feuerwehr Rendsburg auslösen und forderte zudem die Freiwillige Feuerwehr Büdelsdorf mit einer zweiten Drehleiter an. Im Verlauf des Einsatzes wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Fockbek alarmiert, die die Feuerwache in Rendsburg besetzte. Zeitgleich zu den Löscharbeiten wurde der betroffene Gebäudeteil evakuiert. 40 Bewohner kamen im nahen Gerätehaus des 'Löschzug Gefahrgut des Kreises' in der Graf-Stauffenberg-Strasse unter und wurden dort vom Rettungsdienst betreut. Verletzt wurde von den Evakuierten jedoch niemand. Das Feuer hatte eine starke Intensität angenommen und schlug schnell an mehreren Stellen durch die Decken der Wohnung und erfasste weite Teile des Dachbodens und Dachstuhles. Die Brandbekämpfung konnte von den Einsatzkräften nur unter schwerem Atemschutz vorgenommen werden. Vier Trupps bekämpften die Flammen im Innenangriff, während auch von außen über die Wenderohre der Drehleitern gelöscht wurde. Der Brand war nach 45 Minuten unter Kontrolle. Das Ablöschen der Brandnester zog sich jedoch bis nach 13 Uhr hin. Insgesamt wurden acht Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Das Feuer vernichtete eine Wohnung und Teile des Dachstuhls komplett. Eine weitere Wohnung wurde durch Feuer und Qualm leicht beschädigt. Eine Wohnung wurde durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Weitere Löschwasserschäden seien jedoch aufgrund der Betondecken in dem Gebäude nicht zu befürchten, so Sönke Brandstaedter. Im Einsatz waren die Feuerwehr Rendsburg mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften, die Feuerwehr Büdelsdorf mit drei Fahrzeugen und 20 Kräften sowie der Rettungsdienst mit sechs Rettungswagen, einem Notarztwagen, dem Rettungshubschrauber 'Christoph 42' und einem Einsatzfahrzeug des 'Organisatorischen Leiter Rettungsdienst' (OrgL) und 16 Einsatzkräften. Dazu kamen weitere Kräfte von Polizei, Kripo, Ordnungsamt, Stadtwerke und Verwaltung. Bürgermeister Andreas Breitner informierte sich vor Ort über die Rettungs- und Löscharbeiten und sorgte für die Unterbringung der Familien aus den unbewohnbaren Wohnungen. Zur Brandursache und Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden. Die Kripo ermittelt.
ots Originaltext: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=40401
Rückfragen bitte an:
Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde
stellv. Kreiswehrführer Holger Bauer Telefon: 04871 / 3246 o. Mobil: 0177 / 2745486 Fax: 04871 / 8104
E-Mail: Bauer@KFV-RDECK.de
Feuer Wehraustraße 2
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03.06.2006

Feuer im Nachtzug - Bokelholm

Alarmzeit:

05:10 Uhr / 05:33 Uhr

Fahrzeuge:

ELW, TLF 16-1, TLF 16-2, TLF 24/48, LF 16-1,

Feuer Wehraustraße 8Gegen 5:00 Uhr früh war es für die 300 Passagiere des Nachtzuges nach Kopenhagen mit der Ruhe vorbei. In der Pantry eines Schlafwagens war ein Schwelbrand entstanden. Der Zug wurde auf Höhe der Ortschaft Bokelholm mit einem Nothalt zum Stehen gebracht und von den Zugbegleitern sowie den ersten Kräften des Rettungsdienstes evakuiert. In Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Bokelholm und Nortorf konnte, nachdem die Oberleitung geerdet worden war, der Brand gelöscht werden. Der Waggon wurde anschliessend mit Hochdrucklüftern entraucht, blieb aber für die Passagiere gesperrt. Der Zug wurde mit allen Fahrgästen in den Bahnhof Rendsburg verlegt, wo er von der Betreuungsgruppe des DRK bereits mit warmen Getränken und einem kleinen Imbiss erwartet wurde. Die im betroffenen Waggon zurüchgebliebenen Gepäckstücke wurden von unseren Kräften entladen und an die Eigentümer übergeben.
Parallel zu diesem kam es zu einem zweiten Einsatz in einem Parkhaus in der Rendsburger Innenstadt. Dort brannten vermutlich durch Brandstiftung zwei PKW völlig aus, ein Dritter wurde erheblich beschädigt. Mit der Unterstützung der Feuerwehr Büdelsdorf gelang es unter Schaumeinsatz, den Brand zu löschen. [tm]
Feuer Nachtzug 2
Feuer Nachtzug 3
Feuer Nachtzug 4
Feuer Nachtzug 5

27.05.2006

Technische Hilfeleistung - PKW im Nord-Ostsee-Kanal

Alarmzeit:

21:38 Uhr

Fahrzeuge:

ELW, MZF-2, RW 2, LF 16-1, LF 16-2, Boot "Florian"

Feuer Nachtzug 5Ein PKW war, wie sich später herausstellte, vermutlich nach einem Diebstahl von bisher unbekannten Tätern auf Höhe der Autobahnhochbrücke in den Nord-Ostsee-Kanal gefahren worden. Da zunächst unklar war von welcher Uferseite aus dies geschah, wurden die jeweils nächstliegenden Ortswehren Borgstedt für die Nord- und Rade / R. für die Südseite mitalarmiert. Erst nachdem Fahrzeugspuren, die in Richtung Wasser führten entdeckt worden waren, war klar, dass der Einsatz von der Südseite aus erfolgen musste. Die Taucher entdeckten den PKW relativ schnell in etwa zehn Metern Wassetiefe, obwohl die Sicht dort nur wenige Zentimeter betrug. Eine Öffnung des Fahrzeuges unterwasser war aber nicht möglich. Deshalb blieb bis zur endgültigen Bergung des PKW unklar, ob sich noch Personen darin befanden, dies war glücklicherweise nicht der Fall. Da sich das Fahrzeug nur unter Einsatz der Winde des RW nicht ans Ufer ziehen liess, wurde es mit dem Kran der nachgeforderten DLK aus dem Wasser gehoben. Erst nach über vier Stunden waren die letzten unserer Einsatzkräfte wieder eingerückt, insgesamt waren 85 Helfer an diesem Einsatz beteiligt. [tm]
PKW im NOK 1
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